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Wein

Die Weine in unserem Gemeindebereich


Münster-Sarmsheim liegt ca. zwei Kilometer von der Stelle entfernt, an der die Nahe beim Mäuseturm in den Rhein mündet.
Daher auch die Bezeichnung das Tor zur Naheweinstraße.
Klimatisch ist der Weinbauort begünstigt durch seine Tallage mit der Öffnung nach Süden und dem schützenden Hunsrück im Nordwesten.
Diese Kombination bringt einen frühen Frühlingseinzug und milde Winter, man bezeichnet das Gebiet auch als den "Milden Westen".
Durch diese Grundvoraussetzungen hat zu sehr früher Zeit der Weinbau fußgefaßt.
Die Weinrebe wurde schon zur Römerzeit (Monosterium und Sauromatium) kultiviert. Die Bachläufe von Trollbach, Hummelbach und Krebsbach haben dem Weinbauort seine schönen Südlagen beschert.
Führenden Weinkritiker sagen, dass in diesem Ort die besten Weinbergslagen an der Nahe, besonders an der unteren Nahe, vorzufinden sind.

Die Weinbergslagen (Rebhänge) heißen:

Kapellenberg, Pittersberg, Dautenplänzer,
Römerberg, Rheinberg, Steinkopf, Königsschloß.
         


Als Großlage, das heißt alle Lagen zusammengefaßt, wird der Name Schloßkapelle geführt.
In solchen Spitzenlagen wächst natürlich der Riesling, aber auch der Gewürztraminer, Silvaner, Weißer-, Grauer-, Roter- Burgunder, sowie Müller-Thurgau und Dornfelder u.a..
Man bezeichnet das Weinbaugebiet Nahe auch als das Probierstübchen des deutschen Weinbaus. Dies ergibt sich durch die Vielzahl der Bodenarten, die den Charakter eines Weines
mitbestimmen und interessant machen.
Daher können die Winzer ganz gezielt ihre Rebsorten der Lage und dem Boden anpassen und somit höchste Qualitäten erreichen.
Dieses hohe Qualitätsniveau spiegelt sich wieder in den Prämiierungen, hohen und höchsten Auszeichnungen, die die Münster-Sarmsheimer Weingüter Jahr für Jahr für ihren Weine erhalten.

Autor: Wilhelm Schmitt



Qualitätsstufenbeschreibung:

Tafelwein

Niedrigste Qualitätsstufe, Most muss mindestens 44° Öchsle aufweisen.

Landwein

Most muss mindestens 50° Öchsle aufweisen.

Qualitätswein

Ab Mostgewicht von 57 ° Öchsle. Qualitätswein muss eine amtliche Prüfung durchlaufen, bei der er sowohl im Labor als auch bei einer Geschmacksprüfung getestet wird.

Kabinett

Beginnt ab 70° Öchsle. Kabinettweine und alle besseren Qualitäten dürfen nicht mehr angereichert sein.

Spätlese

Beginnt bei 76° Öchsle. Diese Qualität kann nur erreicht werden wenn alle Trauben vollreif geworden sind.

Auslese

Beginnt bei 83° Öchsle. Diese besondere Qualität wird nur erreicht, wenn ein gutartiger Schimmelpilz (Botrytis cinerea) die Beerenhaut überzieht und Wasserdurchlässig macht. Bei gutem Wetter kann dann das Wasser aus der Beere verdunsten und der Zucker wird konzentriert.

Beerenauslese

Beginnt bei 110° Öchsle. Hierzu müssen die Trauben mit eingetrockneten Beeren aussortiert und separat gekeltert werden.

Trockenbeerenauslese

Beginnt bei 150° Öchsle. Dieses Prädikat kann sich ein Wein nur verdienen, wenn die Trauben beerchenweise von Hand verlesen werden und nur rosinenartig eingetrocknete Beeren verwendet werden.

Eiswein

Zusatzprädikat, das verliehen werden darf, wenn der Wein mindestens Beerenauslese-Qualität aufweist und die Trauben in gefrorenem Zustand geerntet wurden. Eiswein kann deshalb geerntet werden, weil sich bei Temperaturen unter 0° Celsius im Most Eiskristalle aus reinem Wasser bilden. Die restlichen Inhaltsstoffe wie Zucker und Fruchtsäuren konzentrieren sich in der verbleibenden Lösung.



Geschmacksrichtung:


trocken Weine dürfen nicht mehr als 9 g/l Zucker aufweisen.

halbtrocken Weine dürfen zwischen 9 und 18 g/l Zucker enthalten.

liebliche Weine mit maximal 45 g/l Restzucker

süß Weine mit 45g/l Zucker oder mehr



Weinarten:

Weißwein

Darf nur aus weißen Trauben hergestellt sein.

Rotwein

Ist aus Rotweintrauben hergestellter Wein, der aus rotgekeltertem Most gewonnen wird.
Der Farbstoff wird durch Maischegärung oder -erhitzung gewonnen.

Roseewein

Muss ausschließlich aus Rotweintrauben hergestellt sein.
Die Trauben werden sofort nach dem Mahlen gekeltert, dadurch bleibt die Farbe in der
Beerenhaut zurück.

Rotling

Wird hergestellt indem man rote und weiße Trauben vor der Pressung mischt.
Es entsteht ein hellroter Wein, der aber über mehr Weißweincharakter verfügt als ein Rosee.

Weißherbst

Entspricht einem Rosee, darf aber nur aus Trauben einer Rebsorte hergestellt werden.
Es ist keine bestimmte Weinfarbe vorgeschrieben so, dass keine roten Farbtöne
erkennbar sein müssen.

 
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